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21.12.2018 16:15

bfu-Sicherheitstipp «Alkohol im Strassenverkehr»

Wer trinkt, fährt nicht.

Alkohol beeinträchtigt die Fahrfähigkeit. Bereits ein Glas beeinflusst die Reaktionszeit und die Wahrnehmung. Dies
kann zum Beispiel zu Selbstüberschätzung führen. Ab 0,25 mg/l verdoppelt sich das Risiko tödlicher Unfälle. Zudem
sind Alkoholunfälle rund doppelt so schwerwiegend wie andere Unfälle.
Alkoholunfälle sind für rund aller schwer oder tödlich verletzten Strassenverkehrsopfer verantwortlich. Es sind
mehrheitlich Selbstunfälle, die sich bei Nacht ereignen, speziell an Wochenenden. Insbesondere Männer, junge
Erwachsene und Gewohnheitstrinker überschreiten das gesetzliche Limit von 0,25 Milligramm.
Rund aller Ausweisentzüge geht auf das Konto von Fahren in angetrunkenem Zustand. Seit 2014 gilt ein
Alkoholverbot für Neulenkende.
Tipps
Trinken Sie grundsätzlich keinen Alkohol, wenn Sie fahren.
Wenn Sie Alkohol geniessen möchten: Nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel, Taxis und während den Festtagen
auch den Heimfahrdienst von «Nez Rouge» (www.nezrouge.ch) oder bestimmen Sie eine Person, die auf
Alkohol verzichtet.
Kombinieren Sie Alkohol nicht mit Medikamenten oder Drogen.
Neue Messmethode bei Alkoholkontrollen
Seit 2016 wird die Blutprobe weitgehend durch die Atemalkoholmessung ersetzt. Die neuen Geräte messen die
Alkoholkonzentration in der Atemluft (in mg/l Atemluft) statt wie bisher im Blut (in Promille). 0,5 Promille
entsprechen 0,25 Milligramm pro Liter.

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